Dipl. Ing. Erik Schäfer GebäudeEnergieBeratung

Dipl. Ing. Erik Schäfer GebäudeEnergieBeratung

BAFA Vor-Ort-Beratung

In den folgenden Kapiteln wird der standardisierte Ablauf einer unabhängigen Vor-Ort-Beratung basierend auf den Richtlinien der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) dargestellt. Diese Beratung wird von der BAFA gefördert. Es wird sowohl die Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik im Ist-Zustand bewertet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird das Optimierungspotential des Gebäudes analysiert, Optimierungsvorschläge in Absprache mit Ihnen ermittelt, finanziell geplant und bewertet. Das Ergebnis ist ein Sanierungsfahrplan in einzelnen Schritten oder aber eine Gesamtsanierung in einem Zug, je nach Ihren Wünschen. Die Fördermittel werden bei den entsprechenden staatlichen bzw. kommunalen Stellen beantragt. Eventuelle Abweichungen oder Ergänzungen zu diesem Ablauf können jederzeit nach Absprache vorgenommen werden.

Datenaufnahme

1. Erstkontakt und Datenaufnahme

Die von der BAFA geförderte Vor-Ort-Beratung beginnt mit einer Begutachtung ihres Gebäudes vor Ort. Hierbei nehme ich Ihre Wünsche und Planungen auf. Alle zur Erstellung des Beratungsberichtes benötigten Daten werden erfasst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass nur Sanierungsvorhaben, für die noch keine Auftragserteilung besteht, gefördert werden. Angebote dürfen vorher eingeholt werden.

Datenermittlung vor Ort:

  • Erfassung des Baukörpers aus bauphysikalischer Sicht
  • Erfassung der eingesetzten Haustechnik
  • Erkennen eventueller Gebäudeschwachstellten
  • Ermittlung des Nutzerverhaltens der Bewohner
  • Erfragen und Berücksichtigung Ihrer Wünsche, Vorstellungen und evtl. Planungen

benötigte Unterlagen:

  • Pläne (Grundrisse, Ansichten, Schnitt und Lageplan) des Gebäudes
  • das letzte Schornsteinfegerprotokoll
  • Gas, Wasser und Stromabrechnungen (mindestens) der letzten 3 Jahre
  • eventuell bereits eingeholte Angebotsunterlagen
Ist Analyse

2. Ist - Analyse

Im nächsten Schritt werden Daten in die Energieberater Software eingegeben. Das Ergebnis ist eine detailgetreue Zeichnung ihres Gebäudes, eine 3D Abbildung und eine Übersicht aller Räume, wie in den Bildern über den Punkten 1 bis 3 dargestellt. Alle zur thermischen Hülle gehörenden Bauteile und die Anlagentechnik werden physikalisch bewertet. Aus diesen Daten wird dann eine Gesamtenergiebilanz des Gebäudes ermittelt.

 Aufnahme des Gebäudes ( Ist-Zustand )

grafische Eingabe des Gebäudes in das Energieberaterprogramm

  • inkl. aller Details wie Räume, Fenster, Keller, beheizte oder unbeheizte Räume etc.
  • alle für die Renovierung relevanten Daten ( Maße ) sind damit im System.
  • Ermittlung der Transmissionsverluste durch die Gebäudehülle
  • inkl. der Lüftungsverluste

Ermittlung der Haustechnik

  • Heizung
  • Warmwasseraufbereitung
  • Leitungsnetz
  • etc.

Bewertung des Ist – Zustandes

Ermittlung der Schwachstellen

Sanierungsvarianten

3. Sanierungs - Varianten

Im dritten Schritt erfolgt zuerst eine Grobplanung der einzelnen Sanierungsschritte und eine Abschätzung, welcher energetische Zustand mit welchen Maßnahmen erreicht werden kann. Es folgt eine Vorstellung / Erläuterung dieser Grobplanung und eine weitere detaillierte Vorgehensweise wird in Zusammenarbeit mit Ihnen festgelegt. Abschließend erfolgt dann die Kostenschätzung und die Berechnung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen. In diesem Schritt kann es auch sinnvoll sein, schon Angebote der entsprechenden Fachfirmen einzuholen.

Ablauf der Sanierungsplanung:

  • Definition der Einzelmaßnahmen der Sanierung
  • Zusammenfassung der Einzelmaßnahmen zu sinnvollen Maßnahmenpaketen
  • Zusammenfassung der Maßnahmenpakete zu einem KFW – Effizienzhaus
  • Kostenschätzung der einzelnen Maßnahmen
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung aller Varianten
  • Bereitstellung der Daten zur Angebotseinholung
  • Zusatzleistungen:
    • detaillierte Wärmebrückenberechnung
    • detaillierte Gefahrenanalyse Schimmelpiltz
  • Erläuterung der Ergebnisse
Fördermittel

Fördermittel - Anträge

Durch die Zertifizierungen bin ich berechtigt, alle Arten von Fördermitteln zu beantragen.

Alle Fördermittel sind kumulativ, das heißt, es gibt z.B: die KFW Förderung und zusätzlich die Förderung durch die N-Bank und zusätzlich

Auf Bundesebene erfolgt die Förderung durch die KFW Bank und die BAFA. Die BAFA Förderung ist sehr komplex und kann hier nicht dargestellt werden

Auf Landesebene erfolgt die Förderung durch die N-Bank in Niedersachsen, die NRW-Bank in Nord-Rhein-Westfalen etc.

Auf kommunaler Ebene sind die Förderungen sehr unterschiedlich geregelt. In der Region Hannover erfolgt eine Förderung durch Pro-Klima. Allerdings nehmen nicht alle Kommunen an diesem Programm teil.

Die Fördermittel werden als Kredit, als Kredit mit Zuschuss oder als reiner Zuschuss gewährt. Dieses ist sehr unterschiedlich geregelt.

Ich werde Ihnen die einzelnen Förderungen erläutern und dann in der Witschftlichkeitsprüfung Ihre individuellen Wünsche berücksichtigen. Im letzten Schritt werden dann die Fördermittel beantragt.

Energieausweis

Energieausweis

Ein Energieausweis wird generell für jedes Haus benötigt ( gesetzliche Vorschrift ) und muss bei Vermietung oder Verkauf vorgelegt werden. Beide Arten des Energieausweises werden von mir ausgestellt. Seit Neuestem muss der Energieausweis mit einer Registrierungs-Nummer, die gesondert beim BAFA beantragt werden muß, versehen werden. Es wird unterschieden zwischen 2 Arten von Energieausweisen:

Bedarfsorientierter Energieausweis

  • Dieser Energieausweis erfordert eine genaue Analyse des Gebäudes. Er wird normalerweise im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung ausgestellt.

Verbrauchsorientierter Energieausweis

  • Basiert auf dem Energieverbrauch der letzten 3 Jahre und muss pro Gebäude ausgestellt werden.
Vor-Ort-Beratung - Zusätzliche Dienstleistungen

Zusätzliche Dienstleistungen

Ausserdem biete ich weitere zusätzliche Dienste an. Die wichtigsten seien hier kurz erwähnt:

  • Photovoltaik Erstplanung (Stromerzeugung und Speicherung speziell für den Eigenverbrauch)
  • Photothermie Erstplanung (Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstüzung)
  • Baubegleitung mit KFW Zuschüssen
  • Leckage-Ortung (Rohre, Fußbodenheizung…)
  • Thermografie
  • Schimmelanalyse